Verbot von PFAS in Lebensmittelverpackungen: Anwendung der PPWR in Spanien gemäß den europäischen Vorschriften

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Das Verbot von PFAS in Lebensmittelverpackungen ist Teil eines Pakets europäischer Richtlinien und Vorschriften, die darauf abzielen, die Lebensmittelsicherheit und Nachhaltigkeit zu stärken. Die neue Verpackungs- und Verpackungsabfallverordnung (PPWR) festigt diesen Ansatz und legt unmittelbar geltende Regeln in Spanien und in der gesamten Europäischen Union fest. Dies hat strukturelle Auswirkungen auf die europäische Lebensmittelindustrie und auf die Entwicklung nachhaltiger Verpackungen.

Die PPWR ist Teil des Gesetzgebungspakets, das aus dem europäischen Grünen Deal und der Kreislaufwirtschaftsstrategie hervorgeht. Ziel ist es, die Umweltauswirkungen von Verpackungen während ihres gesamten Lebenszyklus zu reduzieren und ein hohes Schutzniveau für die menschliche Gesundheit zu gewährleisten.

Als Verordnung ist die PPWR in allen ihren Bestandteilen rechtsverbindlich und in den Mitgliedstaaten unmittelbar anwendbar. Dies bedeutet, dass Spanien seine Verwaltungs- und Kontrollpraktiken an den gemeinsamen europäischen Rahmen anpassen muss, ohne dass eine nationale Umsetzung erforderlich ist.

In diesem Zusammenhang stützt sich das Verbot von PFAS in Lebensmittelverpackungen auf das im Unionsrecht verankerte Vorsorgeprinzip sowie auf die Notwendigkeit, die Vorschriften für Materialien mit Lebensmittelkontakt im Binnenmarkt zu harmonisieren.

Europäische regulatorische Hintergründe

Die Einschränkung von PFAS‑Stoffen erfolgt nicht isoliert, sondern steht im Einklang mit mehreren früheren europäischen Vorschriften und Strategien. Dazu gehört insbesondere die Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 über Materialien und Gegenstände, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen. Diese legt fest, dass solche Materialien keine Bestandteile in Mengen auf Lebensmittel übertragen dürfen, die die menschliche Gesundheit gefährden könnten.

Ebenso identifiziert die REACH‑Verordnung zur Registrierung, Bewertung und Beschränkung chemischer Stoffe viele PFAS bereits als besonders besorgniserregende Stoffe aufgrund ihrer Persistenz und Bioakkumulation.

Die PPWR stärkt diesen Rahmen, indem sie spezifische Anforderungen für Verpackungen einführt und den Übergang von einer allgemeinen Regulierung zu einer expliziten Beschränkung der Verwendung von PFAS in Lebensmittelanwendungen vorantreibt. Diese Initiative wurde von der Europäischen Kommission vorgelegt und im ordentlichen Gesetzgebungsverfahren vom Europäischen Parlament und vom Rat angenommen.

Auswirkungen oder Folgen für die Industrie

Das Verbot von PFAS in Lebensmittelverpackungen gemäß PPWR und den europäischen Verpackungsvorschriften wird direkte Auswirkungen auf die europäische Lebensmittelindustrie haben. Wirtschaftsbeteiligte müssen gewährleisten, dass die verwendeten Materialien sowohl den lebensmittelrechtlichen Sicherheitsstandards als auch den Umweltzielen entsprechen.

In Spanien sind besonders folgende Sektoren betroffen:

  • Hersteller von Papier- und Kartonverpackungen mit funktionellen Beschichtungen
  • Unternehmen für Fertiggerichte und Lebensmittelvertrieb
  • Einwegverpackungsindustrie

Die regulatorischen Auswirkungen führen dazu, dass herkömmliche Beschichtungen durch Alternativen ersetzt werden müssen, die mit den europäischen Kriterien vereinbar sind. Gleichzeitig legt die PPWR Ziele für Rezyklierbarkeit und Abfallreduzierung fest, was die technische und regulatorische Komplexität erhöht.

Aus europäischer Perspektive verhindert die Harmonisierung fragmentierte Regelungen und erleichtert den freien Warenverkehr, erfordert jedoch kurzfristig erhebliche Anpassungsanstrengungen.

Reaktionen und institutionelle Umsetzung

Die Institutionen der Europäischen Union betonen, dass die PPWR für regulatorische Kohärenz sorgt und den Verbraucherschutz stärkt. Das Verbot von PFAS in Lebensmittelverpackungen gilt als vereinbar mit der Chemikalienstrategie für Nachhaltigkeit und mit den Zielen einer “Null‑Verschmutzung”.

In Spanien arbeiten die Behörden für Lebensmittelsicherheit und Umwelt an der Anpassung der amtlichen Kontrollen an die europäischen Leitlinien. Der Schwerpunkt liegt auf einer einheitlichen Anwendung der Verordnung und auf der Überwachung der Einhaltung durch die Wirtschaftsbeteiligten.

Auf Branchenebene fordert die Industrie europäische technische Leitfäden, die Prüfmethoden, Konformitätskriterien und Fristen klar definieren, um rechtliche Unsicherheiten während der Übergangsphase zu verringern.

Was jetzt passieren kann

Nach dem Inkrafttreten der PPWR beginnt eine Phase ergänzender Rechtsentwicklung. Die Europäische Kommission kann Durchführungsrechtsakte und technische Leitlinien erlassen, die zentrale Aspekte des Verbots von PFAS in Lebensmittelverpackungen weiter präzisieren.

Auf nationaler Ebene wird eine verstärkte Koordination zwischen regionalen und staatlichen Behörden erwartet, um die europäischen Vorschriften einheitlich umzusetzen. Parallel dazu wird die europäische Lebensmittelindustrie Innovationen bei alternativen Materialien beschleunigen und Lösungen fördern, die mit der Kreislaufwirtschaft kompatibel sind.

Mittelfristig schaffen die PPWR, REACH und die Vorschriften über Materialien mit Lebensmittelkontakt einen strengeren und vorhersehbareren regulatorischen Rahmen für den Verpackungsmarkt.

Letztendlich stellt das Verbot von PFAS in Lebensmittelverpackungen, gestützt durch die PPWR und weitere europäische Vorschriften, einen bedeutenden Fortschritt in der europäischen Sicherheits- und Nachhaltigkeitspolitik dar. Seine Anwendung in Spanien stärkt die Kohärenz des Binnenmarkts und konsolidiert ein Verpackungsmodell, das mit den Umwelt- und Gesundheitszielen der Europäischen Union im Einklang steht.

 

Verbot von PFAS in Lebensmittelverpackungen gemäß PPWR und europäischer Verordnung
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